Trauung


Sakramentale Bedeutung

Gott hat Mann und Frau füreinander bestimmt, damit sie "nicht mehr zwei, sondern eins" sind: Auf diese Weise sollen sie die Liebe leben, fruchtbar sein und so zum Zeichen für Gott selbst werden, der nichts als überfließende Liebe ist.

 

Zwei Menschen finden sich, gewinnen sich lieb und wachsen zu einer echten Liebesgemeinschaft zusammen. Dieses Miteinander bringen sie vor Gott, um sich verbindlich den Segen Gottes zusagen zu lassen. Sie treten aber auch vor Gott, um das, was sie leben, ganz offiziell als Zeichen der Nähe Gottes, eben als Sakrament deklarieren zu lassen. Und genau das gilt es im Alltag zu leben. Gerade beim Ehesakrament wird so spürbar, dass es hier nicht um eine isolierte Feier geht, sondern um ein gottesdienstliches Fest, das im Alltag gelebt wird.

 

Vorbereitung

Etwa drei Monate vor der geplanten Hochzeit soll die Trauung im Pfarrbüro mit folgenden Dokumenten angemeldet werden (die Trauung ist in der Wohnpfarrei der Braut oder des Bräutigams anzumelden, und zwar auch dann, wenn die Trauung wo anders stattfinden wird):

  • beide Geburtsurkunden

  • beide Taufscheine

  • beide Personalausweise

  • Anmeldung bei Pfarrer oder Kaplan

Sie bekommen bei der Anmeldung die Unterlagen für den obligaten Besuch eines Eheseminars und vereinbaren mit dem Pfarrer einen Termin für ein Brautgespräch.